Zum Euro-"Rettungs"schirm

Veröffentlicht am: 30.10.2011

Zum Euro-"Rettungs"schirm
     bzw. zur Gigakapitalverschiebungsaktion mittels eurokratischer Volksausbeutung
     und Volksbetrug

Selbst durch wiederholten Schaden sind Europas finanzmarkthörige Regierungen nicht klüger geworden. Im Gegenteil: Auf ihren Krisenkonferenzen und Gipfeltreffen beschließen sie in abgehobener Eurokratenpräpotenz gegen den mehrheitlichen Bürgerwillen eine immer höhere Aufstockung des bisher erfolglos gebliebenen sogenannten "Rettungs"schirmes. Dieser vermeintlich zur Schuldenverringerung und Haushaltssanierung von Pleitestaaten beschlossene Irrsinn dient im Endeffekt der Förderung des Finanzkapitalismus. Ein Kniefall vor Staatsbankrotteuren, Banken, Kapitalspekulanten und Korruptionsprofiteuren, eine Verhöhnung und Entmündigung aller steuerzahlenden Bürger der Geberländer!

Die Dummheit der Eurokraten, angeführt von Merkel. der unsere Regierung am Gängelband dakkelhaft brav hinterhertappelt, gipfelt in einer höchst zaubertrickhaften "Anhebelung" in den Billionenbereich.

Aus dem euphorisch angekündigten und versprochenen "Zinsgewinn" für die Kreditvergabe an Griechenland (Fekter:"Die ersten Profite sind schon eingelangt") ist ein riesengroßer Flop geworden: fünfzig prozentiger Schuldenschnitt, dem höchstwahrscheinlich ein Totalnachlaß folgen wird. Jeder vernünftig denkende Mensch hat dies vorausgesehen, bloß unsere Regierenden nicht.

Überaus ulkig und lächerlich wirkte es, wie Merkel & Sarkozi (und in ihrem Schlepptau auch die übrigen Geberregierungen), zitternd vor einer riesengroßen Blamage, Griechenland anflehten, die beschlossenen weiteren "Rettungspakete" anzunehmen.

Nun sehen sich unsere von Finanzmarktmanagern und Kapitalspekulanten übertölpelten EU-Potentaten aufgrund der durch ihre Umverteilungs- und Schuldenpolitik herbeigeführten prekären Lage genötigt, ehemalige Drittweltländer wie China und Brasilien um Milliardengaben anzubetteln. Welch beschämendes und erniedrigendes Armutszeugnis für die Völker Europas! Abhängigkeit, zunehmende Undurchsichtigkeit der Geldmengenflüsse und teilweiser Ausverkauf könnten die Folgen derartiger Praktiken sein. Am Ende könnte ins besonders China sozusagen als Finanz- und Wirtschaftskollonialmacht über die Geschicke Europas bestimmen.

Angesichts der immens angewachsenen eigenen Staatsverschuldung schicken sich unsere nun nervös gewordenen Regierenden an, begrüßenswerter weise eine Schuldenbremse verfassungsmäßig zu verankern, wobei sich allerdings jetzt bereits abzeichnet, dass die hierfür nötigen Einschnitte keineswegs beim "solidarischen Rettungsschirm", sondern bei den fleißig arbeitenden Steuerzahlern und ihren Familien erfolgen werden: Keine Einschränkung oder gänzliche Einstellung der Milliardenverschleuderungen, sondern Belastung der Bevölkerung durch Abgabenerhöhung und Teuerung!

Eiligst wird nun von Europas Politscharlatanen am finanzmaroden Patienten EU herumgedoktert, um ihn demnächst mittels wundersamer (imaginärer und nur in den Eurokratenhirnen existierender) "Dreifachhebelung" aus dem Koma herauszuholen. Allerlei dilettantische Therapievorschläge von "Eurobonds" und "Elitebonds", bis zur EU-Vertragsänderung (=Vollentmündigung der Mitgliedsstaaten) und einer Fiskalunion (=Totalverlust der nationalen Finanzhoheit) werden vorgebracht - und vielfach wieder verworfen, um noch absurdere Rettungsideen aufzutischen. De facto herrscht gähnende Ratlosigkeit. Im Endergebnis werden wahrscheinlich neuerliche Schröpfungen der Steuerzahler beschlossen: Wiedereinführung aufgelassener Besteuerungen und zahlreiche Neubelastungen!

Auch nicht der Eurozone angehörende EU-Staaten geraten in bedrohliche Finanzlagen oder sogar in eine nahezu völlige Pleite. Ungarns autokratischer Staatschef Orban, die Arroganz in Person, der noch kürzlich seinen Landsleuten in populistischer Großmauligkeit ein Leben ohne Schuldenknechtschaft versprochen hat, begehrt nun, und dies obendrein zu selbst gestellten Bedingungen, von der Europäischen Zentralbank bzw. vom Internationalen Währungsfonds neuerliche Milliardenkredite, um seine fehlgeschlagene Politik und seinen Sessel zu retten. Wahrscheinlich wird sich auch Bulgarien bald wieder anschicken, aus dem sich leerenden Füllhorn zu schöpfen. Der bevorstehende Beitritt Kroatiens wird uns demnächst möglicherweise auch so manche Milliarde kosten.

Nach Irland und Griechenland hält nun auch Portugal die Hände voll auf. Wäre ja dumm, nicht zuzulangen. Blechen ja sowieso die Deutschen, Österreicher, Beneluxler und Franzosen. Wobei Belgien selbst in einer ziemlichen Schieflage hängt.

All diese vielen Milliarden werden von den Umverteilungseurokraten den fleißigen Steuerzahlern der Geberländer abgenommen! Es ist an der Zeit, dass sich dagegen ein wirkungsvoller Widerstand formiert, um der Schildbürgerei und dem Raubrittertum der EU ein Ende zu setzen und unsere befehlserfüllenden eigenen Regierenden und überhaupt alle Parteipolitiker sämtlicher Coleurs zum Teufel zu jagen und durch eine vom Volke direkt erstellte Staatsführung zu ersetzen!!!

Mehr Vernunft in die Politik!

Mehr Hirn in die Regierung!

Deshalb haben wir die symbolisierte Gehirnzelle - in Form eines innen abgerundeten Sechszacksternes - zu unserem Markenzeichen auserkoren.