Zum Neokapitalismus

Veröffentlicht am: 06.01.2011

Erstellt am 25.02.2010, ergänzt am 31.10.2010

Zum Neokapitalismus

sowie sonstigen Fehlentwicklungen und Mißständen

Gesellschaftspolitischer Irrweg

Die dümmliche Politik der zwei letzten Jahrzehnte führte zur Vorherrschaft eines brutalen neoliberalistischen Kapitalismus. Der Begriff „Soziale Marktwirtschaft ist bedeutungs-los geworden und als leere Worthülse nur mehr ein Sprachrelikt aus vergangenen Zeiten. Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf die Schicksale der Menschen ist die Devise einer zunehmend globalisierten Wirtschaft.

Produktionsauslagerung in Billigstlohnländer und Belegschaftsabbau bis hin zu Massen-entlassungen sind längst keine Seltenheit mehr. Vor allem aufgrund enormer globaler Konkurrenz geraten die noch im Lande verbliebenen Großunternehmen mit ihren Bilanzen immer öfter in den roten Zahlenbereich und schlittern nicht selten in unausweichliche Insolvenz. Der damit einhergehende Steuerausfall muss von der Bevölkerung wettgemacht werden. Während Vieltausende, die ihren Arbeitsplatz verlieren, einer ungewissen Zukunft entgegengehen, haben Unternehmensmanager längst ihre Taschen prall gefüllt und kassieren obendrein, selbst wenn sie abgewirtschaftet haben, unverschämt hohe Abfertigungssummen.

Durch den Privatisierungseifer der letzten Regierungen hat der Staat nahezu keine Möglichkeit mehr, die vielen sogenannten „unvermittelbaren Arbeitssuchenden unter-zubringen.

Nachdem immer mehr Unternehmen dem Konkurrenzkampf erliegen, entsteht gemäß der Faustregel „die Großen fressen die Kleinen“ ein wachsender Monopolismus der Großkon-zerne und Handelsketten, wogegen auch eine übernationale Kartellregelung machtlos ist. Wettbewerbslähmende und somit auch fortschrittsbremsende Marktbeherrschung sowie mas-sive einseitige Beeinflussung der Lohn - und Beschäftigungspolitik sind die Folge.

Klein- und mittelständische Unternehmen, die in ihrer Gesamtheit eine weit höhere Be-schäftigungskapazität aufweisen , als die Summe aller Großunternehmen, sind besonders in den Bereichen Gewerbe und Handel einem immer härteren und oftmals aussichtslosen Exi-stenzkampf ausgesetzt. Es macht traurig, zu sehen, wie in etlichen einstmals florierenden Ein-kaufsstraßen ein schmuckes Geschäft nach dem anderen seinen Rollbalken für immer schließt, während überall neueröffnete Wettbüros der Glücksspielkonzerne (hauptsächlich durch Migranten) regen Zulauf finden und sich in wuchernden Betonarealen hässlich entstellter Stadtperipherien die Supermärkte der Handelsketten aneinanderdrängen. (Nichts gegen Supermärkte, doch mangelt es hier wegen Personalminimierung zumeist an nötiger Beratung und Bedienung, was für die wachsende Zahl der älteren und daher weniger mobilen Menschen den Einkauf erschwert.)

Neokapitalistische Gaunereien

Mehr zum Schaden als zum Nutzen der Bevölkerung hat sich eine weitverflochtene „Berufssparte“ aufgebläht : die Kaste der Kapitalmanipulanten : all jene, die unter dem Vor-wand, Kapital arbeiten und es sich so vermehren zu lassen, das mühsam erarbeitete Geld der fleißigen, rechtschaffenen Bürger herumjonglieren und sich dabei mit allerlei unlauteren Tricks ziemlich mühelos ihre Säckel füllen. Da werden nicht selten im Handumdrehen Summen ein-gestreift, die ein Durchschnittserwerbtätiger, selbst wenn er unentwegt schuftet, sein ganzes Leben lang nicht verdienen, geschweige denn ersparen kann. Die den gutgläubigen Bürgern vorgegaukelte Verheißung einer „wundersamen turbokapitalistischen Geldvermehrung“ erfüllt sich gewinnbringend zumeist nur im Sinne der dreisten Finanzjongleure zu deren ei-genem Gunsten unter Verlusten der übertölpelten Anleger, die dann nicht selten ihr gesamtes eingezahltes Geld losgeworden sind (wie etwa bei den Meinl-Aktieneuropean land“).

Zur Kaste der Kapitalmanipulanten, die mit ehrlicher Finanzdienstleistung und korrekter Unternehmensführung nichts mehr gemein haben, zählen unlautere Bankmanager und ge-trickste Finanz- und Anlageberater, die durch ihre Machenschaften den Ruf ihrer eher in der Minderzahl befindlichen aufrechten Berufskollegen beschmutzen, Börsen- und Immobilien-spekulanten, Fonds- und Hedgefondsbetreiber, Profiteure undurchsichtiger, dubiöser Ka-pitaltransferaktionen sowie durchtriebene Konzern- und Großunternehmensmanager.

Die bereits weitgehend real gewordene Diktatur des Neokapitalismus ist zudem auch ein Eldorado für eine Unmenge sonstiger Auswüchse an schamloser Bereicherung: Wahnsinns-gehälter vieler Konzerndirektoren und zusätzliches Absahnen in Form selbstgenehmigter Prämien; die bereits erwähnten unvorstellbar hohen Abfertigungen für leitende Unterneh-mensmanager (auch nach nur kurzer Dienstzeit und ausgebliebenem Erfolg); Verknüpfung von Wirtschaftschaftslobbies und Politik durch Parteienfinanzierung und Vergabe hoch-bezahlter Konzerführungsposten (Direktion, Aufsichtsratvorsitz) an ausgediente hochrangige Parteifunktionäre trotz deren mangelnden Fachkenntnis (Eder-Siemens, Schüssel-Eon, Vranitz-ky-Magna); auch allerlei sonstige parteiprotektionistische Vetternwirtschaft zwischen Politi-kern, Großunternehmen und Banken (Hypo-Alpen-Adria); Bilanzfälschungen unerhörten Ausmaßes; Gigantische Beratungshonorare für lächerliche (Schein-) Expertisen (Vranitzky-Elsner/BAWAG, Maischberger-Grasser/BUWOG); mit meist unkontrollierbaren Geldflüssen einhergehende Firmenfusionen, wobei sich nicht selten Millionen, ja mitunter Milliarden in dunklen Kanälen verlieren; wiederholtes Versickern vielfacher Millionenbeträge im Korrup-tionssumpf der europäischen Umverteilung (die eigentlich anstelle der früheren Zölle ausgleichende Schutzfunktion übernehmen sollte und nicht die Belohnung von Müßiggang und Unfähigkeit bei Bestrafung von Fleiß und Tüchtigkeit); Unehrliche Börsenspekulations-geschäfte und unlauterer Aktienhandel sind, wie schon angedeutet, besonders hervorzu-heben, da sie den Gaunern Millionen einbringen, während sie gutgläubigen Anlegern, etlichen Firmen und sogar dem Staat enormen Schaden zufügen; per Internet abgewickelte, welt-marktpreisbestimmende Spekulationsgeschäfte im Rohstoff- und Grundnahrungsmittel-handel, wobei die vor ihren Bildschirmen sitzenden, mit vielen Schiffsladungen herumjonglie-renden Akteure im Resultat gewaltig profitieren und etwa bei Getreide obendrein noch Unmen-gen an Exportförderung kassieren (dabei bekommen sie selbst die gehandelte Ware kaum jemals zu Gesicht, haben von deren Qualität zumeist keine Ahnung und könnten beispielsweise Weizen von Gerste kaum unterscheiden); neuerliche Milliarden-Hilfspakete für die Banken zulasten der Steuerzahler; Waffenbeschaffungskorruption mit horrenden geheimgehaltenen Provisionszahlungen; an Sklavenhalterei erinnernde Arbeitskraftverleihunternehmen (man-power-leasing), die an jeder verliehenen Arbeitskraft oft ein mehrfaches dessen verdienen, als diese ausbezahlt bekommt, und unter weitgehender Umgehung von Steuern und Abgaben enor-me Profite einstreifen.

Die Eingangsportale vieler repräsentativer Innenstadthäuser sind vollgepflastert mit Fir-menschildern, die großteils Kapitalmanipulationsgesellschaften betreffen, die keinerlei pro-duktive Wirtschaftsleistung erbringen, sondern parasitär am hart erarbeiteten Volksvermögen durch allerlei Raffinessen erheblich mitverdienen. Wachsende Finanzmetropolen in Form von wuchernden Ansammlungen geschmackloser Bürohauswolkenkratzer sind der Stolz der kapi-talistischen Finanzwelt: Eine Superlative an städtebaulicher Hässlichkeit! So mancher biedere Bürger ist höchstverärgert über das ausufernde Managertum: Managing Director, Investment Manager, Key Account Manager usf. usf . Viele dieser Manager sind in Spekulationsunter-nehmen tätig, also in volksparasitären Geschäftsbereichen. Wohin denn auch mit all den Absol-venten der Wirtschaftshochschulen?!

Extremkapitalismus im Reich des gestürzten Sowjetkommunismus

Die Aufzählung kapitalistischer Ausuferungen könnte noch lange fortgeführt werden. Der Gipfel unverschämtester Bereicherung ist das von der Kremlspitze ermöglichte russische Oligarchentum mit seinen Multimillionären und Milliardären. Ihr sagenhafter Reichtum be-steht großteils aus gestohlenem Volksvermögen, das sie sich nahezu gratis unter dem Wohl-wollen der Regierungsspitze aneignen konnten: unermessliche Bodenschätze, Immobilien, riesige Baugrundareale und Agrarflächen, Industrieanlagen u.s.f.; Obendrein haben sie sich die Zusicherung vielerlei Nutzungsrechte sowie einer Vorrangstellung in etlichen Wirtschaftsbe-reichen ergattert. Als Gegenleistung für die dazu notwendige Gunst der Staatsführung sind sie verpflichtet, deren Regime vor allem bei Wahlen zu unterstützen. Sollte es ein Oligarch versuchen, aus dieser Günstlingswirtschaft auszusteigen oder gar eigene politische Wege zu gehen, muß er aus Russland fliehen oder er wird eingesperrt (Beresowsky, Chodorkowsky). Es ist anzunehmen, daß Russlands Regierung Schutzgeldzahlungen erhält, und zwar in astro-nomischen Summen, die höchstwahrscheinlich in schweizer Banken gehortet werden. Die Oligarchen ihrerseits gelangten nicht selten auch durch kriminelle, mit vielen Morden behaf-tete Schutzgelderpressung im Zuge der Privatisierung zu Reichtum. Diese Methode wird von etlichen Paten der Russenmaffia, die sich jetzt als biedere Geschäftsleute tarnen, inform er-zwungener Unternehmensbeteiligungen fortgeführt. Russische (und auch ukrainische) Unter-nehmensgründer, die sich dem widersetzen, also die Geschäftspartnerschaft solcher Erpresser ablehnen, leben äußerst gefährlich.

Die in ihren Privatjets durch die Welt düsenden russischen Multimillionäre kaufen sünd-teure Immobilien in den nobelsten Orten, so auch in Österreich (z.B. in Kitzbühel), und legen ihr Geld auch weitgehend in hiesigen Unternehmensbeteiligungen an. So manchem mag dies völlig gleichgültig sein. Doch für viele, die trotz größten Fleißes nur schwerlich über die Run-den kommen, ist es schmerzlich und verdrießlich, zu sehen, wie sich da und dort die Super-reichen in Überfluß wälzen. Solch lebensmutschwächender Frust hat nichts mit Neid zu tun, sondern entspringt sozialem Gerechtigkeitsempfinden.

Geradezu dilettantisch sind die von Regierung und Wirtschaftskammer ergehenden, nahezu bettelhaft wirkenden Aufrufe an die Reichen aller Welt, hierzulande in aktive Wirtschafts-beteiligung wie Betriebsniederlassungen oder Anteilserwerb zu investieren. Ausländische Wirt-schaftsbeteiligung bedeutet nämlich Geldabfluß aus Österreich, da die Wirtschaftseinnahmen anteilsmäßig in die Taschen ausländischer Investoren fließen. Richtig wäre es, bevorzugt In-ländern die Möglichkeit zu wirtschaftlicher Entfaltung zu geben, was derzeit viel zu wenig geschieht. Wie soll sich denn auch ein zwar unternehmungsfreudiger, aber nicht gerade hochvermögender Durchschnittsbürger, geschweige denn ein noch junger Mensch ohne Er-sparnisse gegen die zahlungskräftigen Reichen durchsetzen und behaupten können? Dies ist gegenwärtig ziemlich aussichtslos und scheitert zumeist schon an der Betriebserrichtung, weil die Banken derzeit nur Vermögenden entsprechende Kredite gewähren und zu erwartende Rentabilität kaum noch berücksichtigen, wogegen sie noch bis vor kurzem in Osteuropa, ins-besonders die Raiffeisenbank nach Aufforderung durch Vizekanzler und Finanzminister Pröll, hurtig Millionenkredite ohne Sicherstellungen verteilten.

Soziale Kluftenbildung – Wiederkehr der Klassengesellschaft

Zunehmend entsteht eine neokapitalistische Dreiklassengesellschaft:

Zuoberst die Schicht der Reichen und der Bestimmenden – oder in anderen Worten: der wirtschaftlich Mächtigen und der politisch Herrschenden.

Dann die breite Mittelschicht der arbeitenden Steuerzahler – Von der Oberschicht zunehmend als geldeinbringendes und Konsumgüterabsatz sicherndes Arbeitssklavenheer bzw. als fiskalisch ausquetschbares Wahlzettel-Stimmvieh betrachtet.

Und schließlich die rasant wachsende soziale Unterschicht der Beschäftigungslosen und Mindesteinkommenbezieher. Auch sie werden von der Politik als nützliches Stimmvieh missbraucht, indem sie immerwieder vor den Wahlen allerlei leere Versprechungen vorgelogen bekommen. Eine erfolgreiche Beschäftigungspolitik mit sinnvoller Arbeitsplatzbeschaffung und Arbeitsstellensicherung zu gestalten, sind unsere derzeitigen Politiker nicht imstande, da sie allzusehr mit sich selbst und ihren Parteien, also dem inner- und zwischenparteilichen Machtkampf bzw. dem ständigen Buhlen um die Wählergunst beschäftigt sind.

-- x --

Nahezu ungebremst vollzieht sich ein Abgleiten von Mittelschichtlern (sowohl von Arbeit-nehmern als auch von klein- und mittelständischen Selbständigen) in die soziale Unterschicht und nicht selten ins soziale Abseits.

Von ererbtem Familienbesitz abgesehen, sind in der Oberschicht der Reichen und Mäch-tigen jene, welche ihr Vermögen auf rechtschaffene Art mit viel Fleiß und dem nötigen Quantum glücklicher Fügung erwirtschaftet bzw. ihre hochrangige politische Stellung auf ehrliche Weise erarbeitet haben, in der Minderzahl. Sie sind sich ihrer sozialen bzw. demo-kratischen Verantwortung bewusst, in den betreffenden Unternehmen besteht durchwegs ein angenehmes Betriebsklima, bei den betreffenden Volksvertretern findet der Bürger für seine Anliegen zumeist ein offenes Ohr. Die Mehrzahl der Reichen und Mächtigen besteht jedoch aus dem schon beschriebenen raffgierigen und machtbesessenen Pack von abgehobenen Konzern-direktoren, Managern, Bankern, diversen parteiproteschierten Wirtschaftsbonzen (ÖIAG, ÖBB, Post und Telecom, ORF, OMV u.s.f.), allerlei sonstigen Absahnern sowie geltungs-süchtigen und machthungrigen verlogenen Politikern, deren vorrangiges Ansinnen es ist, sich eigennützig einbringliche Pfründe zu sichern (Politikerpension schon nach kurzer Amtszeit, volle Berufspension trotz Dienstfreistellung, höchstbezahlte Privatwirtschaftsposten nach Amtsauscheidung). Und diese auf Kosten des schuftenden Mittelstandes in Luxus lebende gemeinwohlschädigende Siebschaft der Mächtigen in Politik und Wirtschaft hat die überwie-gende Entscheidungsgewalt im Staate und bestimmt somit weitgehend über die Geschicke des Volkes!! - Wie lange noch soll sich denn dies die arbeitende und steuerlich ausgequetschte mittelständische Bevölkerungsschicht gefallenlassen ?! Wie lange noch nimmt sie es hin, zunehmend in einen Zustand neuzeitlicher Versklavung (Rackern zum Nutzen der Oberschicht) zu geraten ? - Bloße Mahnungen an die Regierenden inform von Unzufriedenheitsäußerungen durch Protestkundgebungen und Printmedienkritik (wie etwa Leserbriefe) sind völlig unzurei-chend, um diese gesellschaftspolitische Fehlentwicklung zu unterbinden und gerechte soziale Ausgewogenheit herzustellen. Nur durch einen gewaltigen revolutionären Aufstand der arbei-tenden und steuerzahlenden mittelständischen Bevölkerungsschicht sowie aller beschäfti-gungssuchenden Arbeitslosen kann (und muß!) es gelingen, die Verwirklichung dieses Zieles zu erreichen und gleichzeitig auch die hierzu notwendige Bedingung zu schaffen, nämlich eine grundlegende politische Neugestaltung der Staatsführung: Selbstbestimmung des Volkes statt Parteipolitik, also echte Volksherrschaft inform einer lebendigen direkten Demokratie – nicht durch parteinominierte, sondern durch von der Bevölkerung auserkorene, direkt gewählte Volksvertreter, die nicht ihren Parteien und allerlei Lobbies, sondern einzig den Bürgern verpflichtet und diesen gegenüber hinsichtlich ihrer Entscheidungen auch verantwortlich sind.

-- x --

Obwohl Klassenkampf längst der Vergangenheit angehören und nicht wieder losbrechen sollte, ist die neuerliche Entwicklung einer Klassengesellschaft durch den herrschenden Neo-kapitalismus Realität geworden und droht sich immer stärker zu manifestieren, falls dagegen nichts unternommen wird, was zum Wohle der Bevölkerung ehestmöglich geschehen muß! Wie zuvor bereits erklärt, kann die hierfür erforderliche politische Veränderung nur mehr durch einen kraftvollen, aber ohne jegliches Blutvergießen verlaufenden, revolutionären Volks-aufstand erfolgreich herbeigeführt werden. Denn bloße Proteste würden die Regierung höch-stens zu vorübergehenden Beschwichtigungsmaßnahmen bewegen. Das Ergebnis solch einer Gewaltanstrengung wird sich, wie schon angedeutet, in sozialer und ökonomischer Aus-geglichenheit und folglich einer deutlich verbesserten Lebensqualität aller rechtschaffenen Leistungserbringer manifestieren. Keinesfalls darf aus der Unterbindung des Neokapitalismus ein reinsozialistisches oder gar kommunistisches System resultieren, obgleich in einigen kom-munalen Bereichen, wie etwa Bahn, Post, Straßenbau und Energieversorgung, die vielen zuletzt erfolgten Privatisierungsmaßnahmen teilweise bis nahezu gänzlich rückgängig gemacht werden müssen. Auch eine weitgehende Verstaatlichung des Bankwesens ist erstrebenswert. Damit sind dem Staat etliche Möglichkeiten zu beschäftigungspolitischen Maßnahmen gegeben. Kommunalwirtschaftliche Betriebsführung hat nach marktwirtschaftlichen, aber auch, wie etwa bei der Fahrpreisgestaltung im Pendlerverkehr, nach sozialen Gesichtspunkten zu erfolgen. Der in staatlichen Betrieben und Institutionen üblichen Unfug, meist ziemlich sachunkundige, dafür aber politisch nahestehende Personen dem Parteiproporz entsprechend als Direktoren einzu-setzen, darf und wird nach vollzogener Errichtung einer direkten Demokratie nicht mehr weiterbestehen : Weil es dann erstens Parteien und somit Parteiprotektionismus, und zwei-tens, soweit es den Kommunalbereich betrifft, das Chef / Untertanen - System nicht mehr gibt. Höchstbezahlte und unnahbare, nadelstreifgestylte Direktoren und Topmanager werden dann in staatlichen Unternehmen und Einrichtungen der Vergangenheit angehören. Die für die Betriebsleitung Verantwortlichen werden eignungsgemäß aus den Reihen der Belegschaft von derselbigen bestimmt und sind neben ihrer Führungsarbeit im Büro bei Bedarf auch für Tätig-keiten im Overall und Arbeitskittel dienstverpflichtet.

In allen nichtkommunalen Bereichen ist die privatbetriebliche Wirtschaft der staatlichen zweifelsfrei weit überlegen. Daher muß als Rückrat einer gesunden Volkswirtschaft der aus-reichende Bestand eines (im Lande befindlichen und nicht abgewanderten) florierenden und ausgeglichenen Privatunternehmertums gesichert sein. Dies zu gewährleisten, ist jede Regie-rung verpflichtet. Zwar wird von allen Parteien, besonders in ihren Wahlversprechen, immer-wieder vorgeheuchelt, sich mit vollster Kraft dafür einzusetzen. Tatsächlich geschieht jedoch laufend das Gegenteil : ständige Mehrbelastung der klein- und mittelbetrieblichen Wirtschaft, während Hochfinanz und Großunternehmertum steuerlich meist ungeschoren bleiben.

-- x --

Die steuerzahlenden Leistungserbringer sind einer steigenden immensen Mehrbelastung ausgesetzt, indem sie nicht nur für den Reichtum der vielfach korrupten Oberschicht sowie für die EU- und Bankendesaster- bedingten Milliardenverschleuderungen der Regierung aufkommen müssen, sondern auch die wachsenden Kosten zu tragen haben, welche die (ebenfalls neokapitalismusbedingte) hohe Arbeitslosigkeit sowie das migrationsverursachte Asylantentum verschlingen.

Die Mehrzahl der Beschäftigungslosen ist überaus unglücklich über ihre Situation und (lei-der oft ergebnislos) bemüht, schnellstmöglich wieder Arbeit zu finden. Doch ein erheblicher Teil besteht aus Arbeitsverweigerern und gefinkelten Frühpensionisten, deren Einkommen aus Sozialbezügen und oft auch aus zusätzlicher Pfuscharbeit nicht selten das so manchen fleißigen Vollbeschäftigten übersteigt. Hier gäbe es ein großes Einsparungspotential, das je-doch von den Parteien aus Angst vor Stimmenverlust nicht wirklich angetastet wird.

Migrationsproblematik

Weitere große Einsparungsmöglichkeit bestünde bei den vielen nichtstuenden und von Öster- reich bestversorgten Scheinasylanten. – Zuwanderer sollten zumindest verpflichtet werden, erhaltene Zuwendungen nach Einbürgerung wenigstens teilweise durch .Arbeitsleistung oder Rückzahlung abzugelten. In Anbetracht hoher Arbeitslosigkeit, einer durch immense Staatsverschuldung miserablen budgetären Lage sowie zu erwartender ethnischer Probleme, ist es unerlässlich, Immigration auf das verkraftbare Ausmaß zu reduzieren. – Während die derzeit praktizierte österreichische Politik für die arbeitenden wie auch für die in verdientem Ruhestand befindlichen Steuerzahler zunehmend von sozialstaatlichen Grundsätzen abrückt, ist unser Land für Sozialschmarotzer und Asylmissbraucher zum Versorgungsstaat geworden, was sich längst bis in die entlegensten Winkel Asiens und Afrikas herumgesprochen hat und schamlos ausgenützt wird. Nach einer von der breiten Basis der Bevölkerung vollzogenen politischen Reformation zur (längst überfälligen) direkten Demokratie wird das in der sozialen Hängematte faulenzende Schmarotzertum nicht mehr bestehen. Zwar wird niemand hungern und frieren müssen, doch wird jeder arbeitsfähige Sozialhilfeempfänger seinen Beitrag zum Gemeinwesen zu leisten haben.

Es mag sein, dass gegen diese, einem vernünftigen Gerechtigkeitsempfinden entsprechende Einstellung grüne Linksorientierte und der autonom-anarchistische Mob Sturm laufen wer-den. Doch ein entschlossenes Streben nach einer gesicherten glücklichen Zukunft darf sich durch assoziale Störaktionen nicht beeinträchtigen lassen.

Um Zugriff zu billigen Arbeitskräften zu haben, fordern profitgierige Wirtschaftslobbyisten wiederholt eine vermehrte Aufnahme von arbeitssuchenden Wirtschaftsflüchtlingen. Diese Forderung ist ebenso wie ihr Verlangen, mehr ausgebildete Fachkräfte ins Land zu holen, entschieden abzulehnen, da sich genug Inländer, darunter auch zahlreiche erfahrene bzw. bestgeschulte Fachkräfte, auf Arbeitssuche befinden. Allerdings ist gegen saisonbedingte Gastarbeit (ohne Bleiberechtserteilung), etwa im Bau- und Gastgewerbe, nichts einzuwenden.

Die Zuwanderer, welche in den Jahrzehnten der etwa bis in die Mitte der Achzigerjahre dauernden wirtschaftlichen Hochkonjunktur zunächst als Gastarbeiter in unser Land kamen, dann das Bleiberecht erwarben und sich mittlerweile weitgehend integriert haben, waren und sind nahezu durchwegs fleißige und ehrliche Leute und somit eine Bereicherung für Österreich. Unter den späteren Zuwanderern befanden sich übermäßig viele, die gar nicht gewillt waren, hier dauerhafte Arbeit zu finden, sondern gezielt mit der Absicht herkamen, das öster-reichische soziale Versorgungssystem auszunutzen. Wegen ihres Kinderreichtums und der da-durch bedingten vermehrten Familienbeihilfe kommen sie den Steuerzahlern sehr teuer zu ste-hen. Noch schwerwiegender als diese Staatshaushaltsbelastung ist die zunehmende ethnische Problematik, die bei Fortbestand der diesbezüglich immer noch viel zu laschen Politik in nicht allzu ferner Zukunft unausweichlich zu schweren Eskalationen führen wird. Durch Inte-grationsverweigerung (selbst vieler schon hier geborener Migrantenkinder) entsteht eine wachsende, in einigen Großstadtbezirken bereits dominante Parallelgesellschaft. Anhand der Geburtenraten und der derzeit schon bestehenden ethnischen Gegebenheiten ist es vor-hersehbar, wann und wo die nationale und kulturelle Identität der Bevölkerung nahezu vollständig ausgewechselt sein wird, soferne nicht durch eine entsprechende Restitutionspo-litik dagegengesteuert wird, etwa durch eine in gutem Einvernehmen mit den Herkunftsländern erfolgende Rückführungs- und Neustarthilfe für alle Repatriierungswillige bzw. all jene, die lieber in den Ländern ihrer kulturellen Wurzeln leben möchten. Die hierzulande erbrachten Leistungen bzw. Arbeitszeiten sind zu den empfangenen Unterstützungen wie Arbeitslo-senbezüge, Krankengeld, Sozial- und Familienbeihilfe in Relation zu stellen. Personen, die diesbezüglich ein - durch offensichtlichen Sozialbetrug entstandenes - ekladantes Manko auf-weisen, sollen zu einer entsprechenden Abgeltung bzw. Refundierung oder wenigstens Teil-rückerstattung verpflichtet werden können (was ebenso für Einheimische gelten muß). Obgleich dabei niemand die Einkerkerung in einen Hungerturm zu befürchten hätte, würden viele Migranten, selbst solche, die bereits unsere Staatsbürgerschaft erhalten haben, unserem Lande schleunigst den Rücken kehren und das Weite suchen.

Wie jedes andere Land hat auch Österreich genug eigenes Gesindel. Das Spektrum reicht von boshaft gesinnten Menschen, die so manchem Mitbürger durch Gehässigkeit das Leben verbittern, über Sozialschmarotzer und Betrüger bis hin zu Millionen einstreifenden Finanz-spekulanten und sonstigen Abzockern. Solchen Leuten den Kampf anzusagen, ist Pflicht jedes gerechtigkeitsliebenden Bürgers.

Das von Politik und Medien (infolge jahrzehntelanger antinationaler Gehirnwäsche) viel-zulange verdrängte und stillgeschwiegene, jedoch immer brisanter werdende Problem der Überfremdung sei hier, vom Thema abweichend, mit Absicht geschildert, um aufzuzeigen, wieviel das kleine Volk der Österreicher zusätzlich zur immensen EU-bedingten Zahlungsbe-lastung verkraften muß, und auch zusätzlich zu dem durch Bankendesaster, Kapitalmanipu-lation und betrügerischen Finanzspekulationen erlittenen Schaden. Die Gefahr, daran zu zer-brechen, ist nicht zu unterschätzen. Es ist keineswegs auszuschließen, dass bei Fortbestand der wahrlich als blöd zu bewertenden derzeitigen Politik, die sich hauptsächlich in widerlichem Parteigezank erschöpft, unser leidgeprüftes und tapferes tausendjähriges Österreich, ohnehin nur mehr kärgliches, rundherum ausgefranstes Relikt der einst mächtigen Donaumonarchie, als eigenständiger, selbstbestimmender Staat mitsamt seiner nationalen und kulturellen Identität von der Bühne der Völkerschaften verschwindet. Darüber wäre so manches Nachbarland nicht gerade von Trauer ergriffen, würde so mancher fanatische Vertreter fremder Kulturen voll hämischer Schadenfreude frohlocken, und neokapitalistische Aasgeier in Gestalt von Speku-lanten könnten dann in unserem zur Freibeutezone gewordenen Gebiet Land und Leute noch rücksichtsloser heimsuchen als bisher. – Ein grauenhaftes Szenario. Doch die Menschheitsge-schichte war schon immer ein Kampf der Volksstämme und später der Nationen und Kultu-ren, woran selbst intensive Bemühungen um Völkerverständigung leider so schnell nichts ändern werden.

Leben ist Kampf - ohne Kampf kein Bestand

Sogar mächtige Reiche konnten sich nicht behaupten und gingen unter, wie das pharao-nische Ägypten, das persische Großreich, Hellas und Rom, auch unser eigenes Kaiserreich, und zuletzt die riesige, übermächtige Sowjetunion. Groß ist die Zahl der Völker und Stämme, die, entweder ausgelöscht oder im Völkergewirr untergegangen, von der Bildfläche gänzlich ver-schwunden sind: Sumerer, Hetiter, Phönizier, Thraker, Sarmaten, Skyten, Sarazenen, Etrusker, die meisten der einst weitverbreiteten broncezeitlichen Basken, viele keltische und germanische Stämme und Völker wie Helvetier, Bojer, Iberer, Gallater, Kimbern, Teutonen, Quaden, Mar-komannen, Goten und Vandalen, weiters die aus Asien eingefallenen Hunnen und Awaren so-wie die indianischen Völker, welche im Zeichen des Kreuzes von den Konquistadoren hinge-metzelt oder im Zuge der nordamerikanischen Landnahme verdrängt oder ausgerottet wurden.

Kampf wird es immer geben, solange die Menschheit auf Erden besteht. Auch ein inter-nationales Schiedsgericht bzw. eine Schlichtungsorganisation wie der Weltsicherheitsrat bzw. die UNO-Vollversammlung können, schon allein aufgrund vorherrschender Einflußinteressen und fehlender Objektivität, kriegerische Auseinandersetzungen leider nur selten verhindern, wenn zwei Staaten unnachgiebig mit widersprüchigen Forderungen gegeneinanderprallen. Möge sich die Hoffnung, hierin Fortschritte zu erzielen, baldigstmöglich erfüllen, und ebenso die Hoffnung, dass eskalierende zwischenstaatliche Konflikte künftig, anstatt mit tödlichen militärischen, zunehmend mit geistigen Waffen gelöst werden können, indem der jeweilige Gegner durch wissenschaftliche, technische und gesellschaftspolitische Leistungen von der Fähigkeit oder gar Überlegenheit seines Kontrahenten überzeugt und von diesem als Freund oder sogar als Bewunderer gewonnen werden kann.

Kampf auf der Grundlage eines Wetteiferns um solche Errungenschaften ist zu befürwor-ten, da er Fortschritt beflügelt, was für die Zukunft der Menschheit von höchster Wichtigkeit ist. Denn der schlimmste aller Kämpfe steht der Menschheit höchstwahrscheinlich noch bevor. Mit ihm verglichen waren selbst die grässlichsten Kriege das reinste Zuckerlecken. Es ist der Überlebenskampf der Menschheit im Falle eines weltverheerenden, nahezu alles Leben aus-löschenden Riesenmeteoriteneinschlages. (Wovon im Universum, ja selbst in unserer eigenen Galaxie die dort gewiß vielerorts vorhandenen intelligenzausgestatteten Wesen nicht im gering-sten Notitz nehmen würden.) - Statt Kriege zu führen, wäre es sinnvoller, einen diesbe-züglichen Generalstabsplan zu erarbeiten und entsprechende Vorkehrungen zu treffen (mit genug Vorrat und allen sonstigen Überlebenseinrichtungen ausstattbare, notstromaggregat- und kühlsystemversorgte Bunkeranlagen im tiefen Erdreich sowie in Gebirgsstollen, ausgerüstet mit Tunnelbohrgeräten für eine eventuell erforderliche Freibuddelung, druckwellenstandhaltende, hitze- und kälteisolierte Metall- oder Betonkugelschutzräume, eventuelle mond- oder marsgela-gerte, tiefgefrorene menschliche, tierische und pflanzliche Keimzellen- bzw. Embryonen-banken, taugliche Fluchtraketen, um sich bis zum Abklingen der Todesgefahr in Satelliten, auf Mond oder Mars in Sicherheit zu bringen, ballistische Meteorablenkung usw.).

Auch das Versiegen der fossilen Energievorräte (was in Anbetracht der zügellosen Aus-beute vorhersehbar ist), könnte grässliche kämpferische Auseinandersetzungen auslösen, sofern bis dahin keine wesentlichen Verbesserungen in der Alternativ- und Kernkraftenergiege-winnung erzielt worden sind. Kriegsgefahr birgt ebenso eine drastische Verknappung sonstiger Rohstoffvorräte, insbesonders der sehr begrenzten Reserven an Phosphor, der zur Dünger-herstellung benötigt wird, um die Ernährung der Weltbevölkerung zu gewährleisten.

Dringlichkeiten bzgl. sozialer Ungerechtigkeit, Umverteilungswahn

und nationaler Identitätsbedrohung

Zu den vordringlichsten Aufgaben zählt es, den derzeit drohenden Gefahren den Kampf anzusagen. Diese sind trotz aller Leugnung und Verniedlichung seitens der Regierenden von allerhöchster Brisanz:

1.) die bereits eingehend geschilderte, schleichend zunehmende neokapitalismusbedingte neuzeitliche Versklavung und Verarmung der arbeitenden und steuerzahlenden Klein- und Mittelschicht, die den überwiegenden Bevölkerungsanteil darstellt. Bankdirektoren und sonstige Finanzmagnaten, Wertpapierspekulanten, allerlei Manager, Konzernchefs, Millionenförderungen einstreifende Großagrarier, Politiker und all die übrigen Tributnutznießer sind anstelle der einstigen Feudalherren getreten. Der abga-benleistende Bürger ist wachsenden Belastungen ausgesetzt. Für immer mehr Arbeit-nehmer wird das Betriebsklima zunehmend ungemütlich. Nach der von Vranitzky und Klima eingeleiteten und den folgenden Kanzlern intensivierten staatlichen Priva-tisierungskampagne herrscht nun auch in Österreich in vielen Bereichen ein rück-sichtsloser Profitmaximierungskapitalismus, deren Manager in der Arbeitskraft nicht mehr den Menschen mit seiner eigenen Individualität und seinem persönlichen Schick-sal sehen, sondern lediglich einen nach Rentabilität zu bewertenden Kosten-Nutzen-Faktor. Ermöglicht, ja geradezu gefördert wurde und wird diese unselige Entwicklung durch untaugliche Staatsführungen auf der leider immer noch üblichen Grundlage der einerseits den Finanz- und Wirtschaftslobbies hörigen und anderseits ständig um die Wählergunst buhlenden Parteipolitik, die sich mit der Vollführung dieses Spagates überstrapaziert und somit für vernünftige Entscheidungsfindungen viel zu impotent ist.

2.) Zwangsumverteilung von den arbeitenden Leistungserbringern, also den Steuerzah-lern, zu faulenzenden Sozialschmarotzern und korrupten Pleitestaaten einerseits und zu den bereits mehrfach genannten Großabsahnern anderseits. Ohne derartige Um-verteilung würde die soeben beschriebene Versklavungs- und Verarmungsgefahr nicht bestehen. Der seit der Antike bewährte Grundsatz „divide et impera!“ wird in mone-tären Belangen sowohl von unseren Regierenden als auch vom Machtapparat der Eu-rokraten in voller Ausprägung praktiziert. -- Staatliche Mindestsicherung ohne Gegenleistung, also auch für arbeitsverweigernde Nichtstuer, ist eine unerhörte Brüskierung all jener, die trotz Beschäftigung ein gleichhohes oder nur minimal höhe-res, mitunter sogar geringeres Monatseinkommen beziehen. Arbeitsfähige Mindest-sicherungsempfänger müssen dem Staat eine Gegenleistung erbringen, wofür es ein sehr weites Einsatzfeld mit einer Unmenge notwendiger Arbeiten gibt, wie Alten-betreuung, Denkmal-, Ortsbild- und Umweltpflege, Althaussanierung, Archivierungs-arbeiten, Sportstätteninstandhaltung, Parkanlagenpflege, Sanitätsdienst im Spital und beim Krankentransport sowie zahlreiche sonstige allgemeinnützliche Dienstleistungen. -- Um sich in der Liga der brüsseler Hocheurokraten ihren Platz zu sichern, profilieren sich unsere herrschenden „Eliten“ in vorauseilendem Gehorsam als spendable Milliar-denpaketschnürer bei ihren Umverteilungskampagnen zur Sanierung bankrotter Banken und Staaten. Dabei sind die Hauptgewinner abermals die Schadensverur-sacher, nämlich die als kriminell einzustufende Börsenspekulanten- und Bankmanager-maffia sowie die staatsbankrottverantwortlichen Korruptionistencliquen, die mit ihren Gaunereien bereits deftig abgesahnt haben und bei der Unfähigkeit der Regierenden auch weiterhin ein leichtes Spiel haben, sich ungehindert zügellos zu bereichern. Denn unsere Politiker und Finanzaufsichtsbehörden haben keinerlei Überblick mehr über die neokapitalistischen Geldflüsse, deren Kontrolle ihnen somit längst entglitten ist. Alle Beschlüsse bzgl. einer verschärften Finanzmarktaufsicht bleiben daher bei Fortbestand der gegenwärtigen Politik effektlos. --

-- Die geldverschwendende nationale und europäische Umverteilungspolitik ergibt zwangsläufig einen fortwährenden Anstieg der ohnehin schon enormen Staatsver-schuldung. Daher wird den Steuerzahlern ein immer schwereres, oft kaum noch erträgliches Belastungspaket aufgebürdet, was einer Art Staatsversklavung bzw. einer staatlichen und europäischen Frohndienstverpflichtung gleichkommt. -- Obendrein verschlingt die sich ständig aufblähende und machtanhäufende Eurokratie mit ihren tausenden hochbezahlten Beamtenposten allein zu ihrem Selbsterhalt immer mehr Milliarden, wobei fast sämtliche Spitzenfunktionen nicht von Fachleuten, sondern parteiproporzmäßig von ausrangierten Politikern besetzt werden. Immer mehr setzt sich dieser Molloch als scheinbar unverzichtbare oberste Umverteilungsinstanz in Szene - und wird sich. sofern sich kein Widerstand erhebt, bald auch als oberste Tribut-herrschaft durchgesetzt haben. -- Schon jetzt sind die EU-dirigierten Geldflüsse zunehmend unüberschaubar. Bald werden sie, selbst durch ein etwaiges Kon-trollorgan, welches wiederum Unsummen verschlingen würde, kaum noch überprüf-bar sein. Von den Nettobeitragszahlungen wird zwangsläufig nur ein Bruchteil in Form von Förderungen refundiert, und dies möglichst propagandawirksam und mit einer Gestik der Großzügigkeit, vor allem als sogenannte Agrarausgleichszahlungen, wobei besonders Großgrundbesitzer, Massentierhalter und sogar Lebensmittelhandelsketten profitieren. Ziemlich undurchblickbar ist der sonstige Subventionierungsdickicht. -- Maximal geschröpft wird für all diese Finanzierungen der abgabenleistende Durch-schnittsbürger, der Verständnis zeigt, für ein funktionierendes Gemeinwesen Steuer zu zahlen, jedoch nicht mehr bereit sein sollte, sich für zügellose Geldvergeudung in unverschämter Weise finanziell auspressen zu lassen.

3.) Zunehmende Überfremdung. Dieses vorhin schon geschilderte Thema sei wegen seiner Wichtigkeit hier in etwas ausführlicherer Weise nochmals behandelt: In etlichen städtischen Ballungsräumen ist diese Überfremdung bereits deutlich sichtbar, also unbestreitbare Realität. Das ethnisch, kulturell und sozialpolitisch verkraftbare Aus-maß ist hier längst überschritten. In manchen Großstadtbezirken hat sich ein nahezu gänzlicher Wandel der Bevölkerung vollzogen. Viel zu lange wurde die Problematik der Zuwanderung von den Regierenden und den meisten Medien ignoriert. Jetzt ist Österreichs (wie auch Deutschlands) eigene nationale und kulturelle Identität in ihrem Fortbestand ernstlich gefährdet, insbesonders durch die mittlerweile gewaltig gestie-gene Anzahl strenggläubiger Muslime, die selbst einer Mindestintegration demonstrativ ablehnend gegenüberstehen und - unter Berufung auf Menschenrechte und freie Reli-gionsausübung - immer vehementer die Forderung stellen, hier ihre eigene Gesell-schaftsform zu errichten und auszuweiten (was sie ohnehin bereits praktizieren). Unterstützung finden sie dabei nicht nur im breiten Spektrum diverser selbsterkorener „Menschenrechtsverfechter“ vom linksgrünen Lager mitsamt seinen autonomen Cha-oten über medial stets präsente Künstlerkreise (wie „SOS Mitmensch“) und sonstige scheinintellektuelle Multikultförderer bis hin zur Kirche, sondern auch bei den Ver-tretern unserer rein profitorientierten neokapitalistischen Wirtschaft. - All diese Migrationsbefürworter fallen somit der eigenen Bevölkerung in den Rücken, die bei anhaltendem Zustrom von Einwanderern und deren geburtsratenbedingten rasanten Vermehrung in wenigen Jahrzehnten, insbesonders in den Städten, zunehmend verdrängt werden würde. Das Recht der eigenen Nation auf gesicherten Fortbestand innerhalb des eigenen Territoriums wird von den Zuwanderungsunterstützern mit Füßen getreten. - Sehr erfreut sind darüber die im Hintergrund (in Moscheen, Koranschulen und hochrangigen Regierungsämtern moslemischer Länder) agierenden Islamisten, die eine islamische Machtausweitung über ganz Europa anstreben, nun nicht mehr mit Feuer und Schwert, sondern mit der Waffe des Niedergebärens. Auch die in den Terrorcamps befindlichen radikalen Dschihadisten und sonstige fundamen-talistische Gottesstaatfanatiker versuchen (neben ihrer Bekämpfung der internatio-nalen Schutztruppen) die Islamausbreitung voranzutreiben, allerdings mit ihrer untaug-lichen und letztendlich das Gegenteil bewirkenden, feigen und hinterhältigen terrori-stischen Einschüchterungstaktik unter Opferung junger, gehirnwäscheunterzogener und dadurch selbstmordbereiter „Gotteskrieger“. - Obwohl die Hilfestellung der Zuwan-derungsbefürworter den Islamisten sehr willkommen ist, werden die Hilfesteller selbst von diesen nur als „nützliche Idioten“ betrachtet und sonst zutiefst verachtet, als „Ungläubige“ sowieso, besonders jedoch, weil sie als Verräter an ihrem eigenen Volke und leicht besiegbare Schwächlinge, die kampflos das Feld überlassen, angesehen werden.

Bezüglich Islamismus wäre es angebracht, auf das Thema „Religionen“ einzuge-hen, was jedoch die hier zu behandelnde Problematik „Neokapitalismus“ weit über-schreiten würde. Deshalb wird hierzu in einem eigenen Kapitel Stellung genommen. Grundsätzlich ist zu bemerken, daß der an den Berührungsstellen mit wechselnder Heftigkeit über Jahrhunderte ausgetragene Religionskampf zwischen Christentum und Islam noch keineswegs endgültig beigelegt ist und, durch machtgierige Fanatiker geschürt, immerwieder aufflackern wird, solange es nicht gelingt, der gesamten Be- völkerung, schon in der Grundschule beginnend, ein ausreichendes Niveau an natur-wissenschaftlicher Bildung zu vermitteln. Denn Menschen mit einem aufgeklärten, neuzeitlichen Weltbild lassen sich von Glaubensdogmen kaum beeinflussen, geschwei-ge denn überzeugen. -- Zudem besteht die Hoffnung, daß in den islamischen Ländern in nicht allzuferner Zukunft reformatorische Umwälzungen eintreten, die jeglichem fundamentalistischen Glaubensfanatismus den Nährboden entziehen.

Die nun vom Innenministerium angewandten strengeren Asyl- und Bleiberechts-verfahren kommen viel zu spät. Sie allein können die fortschreitende Überfremdung höchstwahrscheinlich nur etwas bremsen, aber nicht mehr anhalten. Denn die Nach-kommenschaft der Migranten (insbesonders jener aus islamisch geprägten Herkunfts-ländern) vermehrt sich, verglichen mit jener der Einheimischen, geburtsratenbedingt nahezu explosiv. Und es ist nicht voraussehbar, wie sich im Falle geänderter Mehr-heitsverhältnisse der bis dahin integrierte Anteil der Migrantennachkommen verhalten würde. Heftige ethnische Eskalationen sind vorprogrammiert, wenn diesbezüglich kei-ne wirklich zielführenden Maßnahmen getroffen werden. Diese müssen vor allem in einer Politik der nationalen Restitution bestehen, nachdem die Integrationspolitik weitgehend fehlgeschlagen ist. Nur so kann die Etablierung einer konträren Parallel-gesellschaft vermieden werden. Dabei ist nicht so sehr den steuergeldverschlingenden Deutschkursen, sondern vielmehr Rückführungsbemühungen in die Herkunftsländer der Vorrang einzuräumen. (Wo Europäer, angenommen, sie wollten sich dort dauerhaft niederlassen, höchstwahrscheinlich binnen Kürze verjagt oder von fundamenta-listischen Muslimen als „Ungläubige“ vielleicht sogar gesteinigt oder sonstwie erschla-gen werden würden.) Für entsprechende Ausleseverfahren ist die Relation von erhal-tenen Sozialbezügen zur erbrachten Arbeitsleistung heranzuziehen. Denn ein nicht unbeträchtlicher Teil der Migranten und ihrer Nachkommen beanspruchen unser So-zialsystem in überdurchschnittlicher, ja oft sogar in unverschämtester Weise. Nicht we-nige Scheinasylanten und sonstige Immigranten kamen bisher gezielt nach Österreich, um sich hier jahrelang aushalten zu lassen, und nicht so sehr, um zu arbeiten. --- Leider verlassen derzeit vermehrt fleißige, tüchtige junge Türken mit qualifizierter Ausbildung unser Land, weil sie sich in der wirtschaftlich aufstrebenden Türkei bessere berufliche Entfaltungsmöglichkeiten erhoffen, während vieltausend Beschäftigungslose allerlei Nationalitäten sowie die zahlreichen, zumeist moslemischen, vielgebährenden Frauen die Geborgenheit in unserem Sozialstaat bevorzugen. Letzteren gelingt es, mit Karenzzeiten und meist auch übermäßig langen Krankenständen trotz nur kurzer Gesamtarbeitszeit einen Pensionsanspruch zu erwerben. Zudem werden vor allem aus der Türkei, abgesehen von der Zuwanderung tausender frischvermählter Ehepartner, im Rahmen der Familienzusammenführung zahlreiche ältere Menschen hierher ge-holt, welche ohne jegliche Beitragsleistung unser Gesundheitssystem enorm belasten. Die zahlreichen Flüchtlingsfamilien aus Tschetschenien werden nun schon jahrelang auf Kosten der Steuerzahler vielfach immer noch vollversorgt, und dies nicht selten mit Monatszuwendungen, die das Durchschnittseinkommen einer österreichischen Familie übersteigen.

So kann dies nicht weitergehen! Nicht länger darf der Fleißige zum Dummen ge-macht werden! -- Welch hirnrissige Politik, die es so weit kommen ließ und auch weiterhin zulässt, dass die Regierenden das eigene Volk, für dessen Schutz und Wohl-ergehen sie auftragsgemäß verantwortlich sind, nicht ausreichend unterstützen, seine Geburtenstagnation zu überwinden, sondern es dazu nötigen, unter Entbehrungen und Mühen neben den hohen Staatsverschuldungszinsen auch noch die rasante Vermeh-rung der mit Kinderreichtum gesegneten zugewanderten Nationalitäten zu finanzieren, was letztendlich – bei Fortbestand dieses Irrsinns – den eigenen nationalen Nieder-gang zur Folge haben könnte!

Die bereits erwähnte, von der Wirtschaftskammer und der Industriellenvereini-gung gestellte Forderung einer forcierten Zuwanderung von ausländischen Fachkräf-ten mit hohem Qualifikationsniveau ist als ausgesprochener Wahnwitz mit aller Ent-schiedenheit abzulehnen. Solche Einfälle können nur Gehirnen entspringen, deren Denken auf kapitalistische Profitmaximierung (durch vermeintliche Lohneinsparung) beschränkt sind. Wenn es nach diesen, in hohen und hochbezahlten Wirtschaftsämtern sitzenden, unternehmerhörigen Hohlköpfen ginge, würden in etlichen Wirtschaftsbe-reichen Österreicher überwiegend als untergebene Hilfskräfte eingestellt werden, die von vorgesetzten ausländischen Fachkräften ihre Anweisungen erhielten. Als ob es in Österreich nicht genügend kluge und geschickte Leute gäbe! Nicht selten müssen bestausgebildete Inländer unzählige Bewerbungsschreiben abschicken, bis sie eine An-stellung bekommen.

Es ist unerlässlich, den Kampf gegen die Überfremdung erfolgreich zu bestehen. Andernfalls wird Österreich in absehbarer Zukunft Vergangenheit sein. Es genügt nicht allein, zu unterbinden, dass weiterhin Schwadrone kulturfremder Menschen unser Land erstürmen. Durch geeignete Rückführungs- und Familienpolitik gilt es ebenso zu verhindern, dass das künftige Österreich mehrheitlich von ethnisch eigenständigen Migrantennachkommen bevölkert wird. Unser eigenes Volk mit seinem vergleichsweise kleinen, nahezu winzigen Territorium, welches noch dazu überwiegend aus Gebirgs-massiv besteht, darf sich nicht auslöschen lassen, indem es weiterhin Platz macht für Menschen aus Ländern mit oft riesigen Flächenausmaßen.

Dieses Österreich, mit seiner immer noch überwiegend deutsch-bajuwarischen sowie monarchiegeprägten Bevölkerung und Kultur, mit seiner über tausendjährigen Ge-schichte, in der es einen Großteil der römisch-deutschen Kaiser stellte, von denen einst Karl V. behaupten konnte, in seinem Reiche gehe die Sonne nicht unter, hat jahr-hundertelang allen Gewitterstürmen getrotzt, obgleich zuletzt, insbesonders nach dem Ersten Weltkrieg, unter großen Verlusten. Auch als bloßer Restbestand einer einstigen Großmacht darf Österreich, für dessen Erhalt unsere Ahnen immerwieder mutig ihr Leben einsetzten, keinesfalls seiner Auslöschung preisgegeben werden. Das öster-reichische Volk, das in Wissenschaft und Kunst so viele großartige Leistungen voll-brachte, darf nicht in einer, bei Fortsetzung der gegenwärtigen Politik mit Gewissheit eintretenden, zahlenmäßigen Übermacht von Fremden untergehen oder von dieser aufgesogen werden.

In nahezu allen Belangen des menschlichen Zusammenlebens ist vieles eine Frage des verträglichen Ausmaßes und der Verhaltensweise. Dies gilt ganz besonders für die Zuwanderung bzw. den Bevölkerungsanteil von Menschen mit Migrationshintergrund. Bis zu einem begrenzten, und zwar dem problemlos verkraftbaren Ausmaß, ist Zuwan-derung eine Bereicherung für unsere Gesellschaft, soweit es sich um fleißige Men-schen mit guten Charaktereigenschaften, gegebenenfalls einer friedlichen islamischen Gesinnung sowie einem ehrlichen Bekenntnis zu Österreich handelt. Sollte sich die in etlichen Stadtbereichen bereits eingetretene Überschreitung dieses tolerablen Ausmas-ses alsbald über unser ganzes Land erstrecken, wäre dies für die Identität unseres österreichischen Volkes von vernichtender Auswirkung und obendrein überaus nach-teilig für all die gut integrierten, rechtschaffenen Mitbürger fremder Herkunft.

Höchst notwendig ist die Forderung nach Einbürgerungsausschluß bzw. Staatsbür-gerschaftsentzug - und Landesverweis für gefinkelte Sozialschmarotzer, unlautere Geschäftemacher und Betrüger sowie Wiederholungsstraftäter (erwerbsmäßiger Dieb-stahl und Einbruch, Raub, schwere Gewalttätigkeit, Drogendealerei u. dgl.).

Besonderes Augenmerk ist auf fanatische Islamisten fundamentalistischer bis mili-tanter Gesinnung zu richten. Haßprediger sind wegen Volksverhetzung nicht nur abzu-mahnen, sondern unverzüglich gebührend zu bestrafen. Muslime, die gezielt zum Zwecke der Staatsbürgerschaftserlangung österreichfreundliche Gesinnung vorheu-cheln, tatsächlich jedoch alles Nichtislamische in feindseliger Weise verachten, sind als potentielle Bedrohung unserer Gesellschaft zu betrachten und diesbezüglich unter Kon-trolle zu stellen. Es darf keinesfalls weiterhin geduldet werden, dass sich hier sesshaft gewordene Nationalitäten, insbesonders unsere türkischstämmigen Mitbürger, zunächst nur unscheinbar, allmählich aber immer deutlicher, nicht bloß zu einer parallelen sondern zu einer antiösterreichischen Gesellschaftsform organisieren. Es kann nicht hingenommen werden, dass Migrantenverbände mit medialer Unterstützung uns in präpotenter Weise vorzuschreiben beginnen, wie wir uns Zuwanderern gegenüber zu verhalten haben.

Österreich muß sich endlich in wirksamer Weise gegen die immer schneller fort-schreitende Überfremdung zur Wehr setzen und muß diesen Kampf erfolgreich beste-hen. Denn nur ein gefestigtes, nicht jedoch ein innerlich zerrissenes und zerstrittenes Volk kann sich auch gegen den verderblichen Neokapitalismus erfolgreich behaupten.

****

Nur unter der Bedingung eines erfolgreichen Kampfes gegen neuzeitliche Massenversklavung und Verarmung, gegen Zwangsumverteilung und Überfremdung, ist es einer dementsprechend geeigneten und fähigen Volksvertretung möglich, dem Neokapitalismus mit der erforderlichen Vehemenz entgegenzutreten, ihn in seine Schranken zu weisen und auf das Maß einer wieder zu erlangenden, ausgeglichenen sozialen Marktwirtschaft zurückzuschrauben. Dies möge und muß in Österreich gelingen! Dasselbe gilt auch für Deutschland.

Vertauschter Stellenwert der Wirtschaft : Lebensinhalt anstatt Mittel zum Zweck

Forcierte Markt- und Wirtschaftsglobalisierung und Maximierung von Wirtschafts-wachstum und Gewinnsteigerung sind Bestandteil neokapitalistischer Ideologie, sofern man von einer solchen sprechen kann. Hinter dem Neokapitalismus stehen ja keine namhaften Ideologen. Er entsteht, wenn er nicht von weitdenkenden Staatsführungen mit entsprechender Durchsetzungskraft unterbunden wird, ganz von selbst, angefacht allein durch seine schwer zu bändigende Triebkraft, nämlich die Profitgier, und entwickelt sich zum allesbeherrschenden Mammon. Gewinnsucht und Wirtschaftsglobalisierung bedingen, wie bereits beschrieben, die vielen, jeweils mit Massenentlassungen einhergehenden Verlegungen der Produktionsstand-orte in Billigstlohnländer, was wiederum einen gewaltigen Anstieg des umweltschädlichen Warentransports zur Folge hat. Außerdem ist Globalisierung , solange zwischen den verschie-denen Währungen keine kaufkraftbezogene Kursbereinigungen erfolgt sind, oft mit großen Ungerechtigkeiten, meist zum Vorteil für Spekulanten, verbunden. Ein noch größeres Übel wäre aber die schwachsinnige Idee, überstürzt eine Weltwährung, etwa einen „Globo“, einzu-führen, was zumindest in einer jahrzehntelangen Übergangsphase Verwirrung, Unkontrol-lierbarkeit und ein neuerliches Eldorado für Banken und sonstige Milliardenjongleure bedeuten würde.

Gewiß ist ständiges Wirtschaftswachstum aufgrund der daraus resultierenden vermehrten Steuereinnahmen von Vorteil für die Staatshaushaltserstellung einer - abgesehen von der Bür-gerbesteuerung - einfallslosen Finanzpolitik. Wirtschaft, Wirtschaft (mit Exportmaximierung), und immer nur Wirtschaft !! Als ob sie das einzig Glücklichmachende im Leben wäre! Es kann nicht fortwährend, das nötige Ausmaß weit übersteigend, mehr und mehr und immer mehr pro-duziert werden, weil dadurch trotz bester Filter- und Wiederverwertungsanlagen Atmosphäre und Gewässer immer mehr Dreck abbekommen, die Müllberge ins Gigantische wachsen, ja sogar die Weltmeere als zweitwichtigste Nahrungsquelle zunehmend geschädigt werden, im-mer mehr Naturlandschaft zubetoniert wird, wie etwa für maßlos übertriebene Infrastruk-turen, und die Rohstoffressourcen, die noch vielen Folgegenerationen erhalten bleiben soll-ten, rücksichts- und verantwortungslos aufgebraucht werden, um die neokapitalistische Pro-fitgier zu stillen .Es ist zu befürchten, dass sich Boden, Wasser und Luft, trotz der bewun-dernswerten Wiederherstellungskraft der Natur, von der zunehmenden, oft unwiederbringlich zerstörenden Beeinträchtigung durch den Mensch einst nicht mehr erholen können. So wirtschaftet sich die Menschheit letztendlich kaputt, ja im wahrsten Sinne des Wortes zutode. Allegorisch betrachtet wird Wirtschaft von Politikern und Managern, den Gurus der kapi-talistischen Gesellschaft, zu einem götzenhaften Überwesen emporgehoben, sozusagen zum Goldenen Kalb, vor dessen Standbild das Volk herumzutanzen und in die Knie zu gehen hat, was realitätsübertragen heißt: Der steuerpflichtige Durchschnittsbürger muß für Produktions-steigerung und Wirtschaftswachstum unter zunehmend stressigen Bedingungen einen Großteil seines Daseins lang arbeiten, und dies nicht allein, um sein bescheidenes Auskommen zu bestreiten, sondern auch, um das luxuriöse Leben der oberen Zehntausend zu ermöglichen sowie eine dümmliche Finanzpolitik aufrecht zu erhalten. Abgesehen von der Energie- und Nahrungsmittelversorgung bedürfte es keines steten Wirtschaftswachstums, wenn die Regieren-den nicht so viel Geld in den Sand streuen würden (Subventionen, Milliardenfinanzhilfen für Banken und Pleitestaaten, EU-Beiträge, Euro-Schutzschild, Auslandskredite, Scheinasylanten-finanzierung usw.).

Die von den Regierenden im Sinne des Neokapitalismus gestellte Forderung nach stetem Wirtschaftswachstum erwirkt eine Entartung der Marktwirtschaft : weg von der bedarfs- und absatzangepaßten Selbstregulierung hin zu einer sättigungsübersteigenden unnötigen Überpro-duktion und der sich hieraus ergebenden umweltzerstörenden Wegwerfgesellschaft. Gesun-de Volkswirtschaft basiert nicht auf erzwungenem sinnlosen Wachstum, sondern auf Stabilität mit funktionierender Selbstregulierung, welche wiederum durch eine Bändigung ausufernder Profitgier gewährleistet ist.

Es wäre an der Zeit, dass die Staatsführenden nicht mehr als Hampelmänner der Wirt-schaftsmagnaten agieren, sondern in umgekehrter Weise über deren Befugnisse und Aktivitä-ten bestimmen, und endlich zur Erkenntnis gelangen, dass neben Wirtschaft (und allem, was dazugehört) auch viel Anderes für die Lebensqualität der Menschen von großer Wichtigkeit ist, wie Gesundheit, Familie, Sicherheit, Erziehung und Bildung, Altenpflege, Freizeit, Wissen-schaft und Forschung, Umwelt- und Naturschutz, Kulturguterhaltung und vieles mehr. Zeitge-schichtlich betrachten währt ein Menschenleben nur kurz. Daher sollte es nicht sein, dass dieses Dasein fast nur aus Existenzkampf besteht, und man sich am Ende, vielleicht nach leidvollem Siechtum, die Frage stellt, ob dies denn schon alles gewesen sei. Nein, auch der Durchschnitts-bürger, der sogenannte „kleine Mann“, und selbst der Ärmste soll die Möglichkeit haben, ein hinreichend glückliches Dasein zu führen, viel Schönes und Wundersames , das die Welt uns bietet, zu erleben und zu genießen, durch Bildungserweiterung viel Wissenswertes zu erfahren, und am Ende eines erfüllten Lebens zufrieden sagen zu können, es habe sich gelohnt.

Würde nur ein Bruchteil des für Wirtschaftswachstum erforderlichen Aufwandes oder der EU-bedingten Unkosten oder gar der durch neokapitalistische Kapitalmanipulationen in die Taschen der Abzocker verschwindenden Milliardenbeträge neben der Verwendung zur Ar-mutsbekämpfung in eine intensivierte Forschung fließen, wäre damit der Menscheit und ihrer fortschrittsabhängigen Zukunft in überaus nützlicher Weise gedient. Im Falle einer vom Volke ausgehenden Auftragserteilung zur Staatsführung würde die Bürgernahe Volksvertretung Österreichs eine forcierte, und zwar eine angeordnete höchstintensivierte Krebsforschung erwirken, um raschestmöglich wesentliche Fortschritte in der Behandlung dieser noch über-wiegend unbeherrschbaren tödlichen Erkrankungen zu erreichen. Dies müsste ebenso in allen anderen hochentwickelten Ländern mit der nötigen Anstrengung erfolgen, um den vielen Millionen der jetzt noch todgeweihten, oft noch sehr jungen, Krebserkrankten ihr meist unbeschreibliches Leiden bald weitgehend lindern zu können, und ihnen in absehbarer Zukunft deutliche Lebensverlängerung oder sogar völlige Heilung zu ermöglichen.

Der Neokapitalismus mit seiner auf Maximalprofit und Wirtschaftsdiktatur ausgerichteten Globalisierungsstrategie ist zum Scheitern verurteilt. So, wie der Kommunismus der riesigen Sowjetunion und ihrer Satellitenstaaten infolge allzu langer Nichtbeachtung der Bedürfnisse der Bevölkerung, trotz gewaltiger Militär- und Polizeimacht, durch Massenaufstand (und begün-stigt durch Gorbatschows Toleranz) zu Bruch gegangen ist, wird auch die Herrschaft des Neokapitalismus zu Fall gebracht werden, und zwar durch das erzürnte und revoltierende, aus-genützte Volk.

Solch ein Aufstand darf nicht chaotisch ablaufen, sondern muß zielgerichtet unter einer klu-gen und fähigen Führung erfolgen, die es versteht, ein ausgeglichenes, gerechtes und gut funk-tionierendes Gesellschaftssystem zu gestalten und dessen Fortbestand zu garantieren. Andern-falls wäre ein Misslingen zu befürchten oder könnte der Umbruch von Gaunern zu ihrem Vor-teil benutzt werden, wie es in Russland und etlichen anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion geschah, wo sich eine Zweiklassengesellschaft mit klaffender Schlucht zwischen Bitterarm und Stinkreich gebildet hat. - In den vordersten Reihen der hierzu nötigen vorausgehenden Protestkundgebungen werden sich höchstwahrscheinlich durchwegs intelligente Leute befin-den, die sowohl die Dringlichkeit eines Aufstandes als auch die Unzulänglichkeit des Partei-ensystems und die sich daraus ergebende Notwendigkeit einer direkten Demokratie erkannt haben, sodaß es nicht schwierig sein wird, unter ihnen kluge Köpfe zu finden, die befähigt sind, sich an der Staatsführung zu beteiligen.

Der Niedergang des Neokapitalismus ist schon allein durch seine Wesensart vorausbestimmt. Er kommt auch ohne Umsturz ganz von selber zu Fall, indem er sein eigenes Fundament unter-gräbt, sodaß der Palast der Milliardäre und Multimillionäre letztendlich in sich zusammen-bricht. Durch die unersättliche Gier der Superreichen aus der Kaste der Oberschicht bleibt der leistungserbringenden breiten Bevölkerungsschicht der ihr gerechterweise zustehende Wohlstand versagt. Denn die Bereicherung der ersteren ist zwangsläufig nur auf Kosten, also durch Ausbeutung der letzteren möglich. Zusätzlich führt die wachsende Steuerbelastung (zunehmend zur Deckung der durch Wirtschaftsglobalisierung und Kapitalspekulation verursachten Staatshaushaltsdefizite) zu weitgehender Verarmung und Existenzgefährdung. Beträchtliche Kaufkraftminderung ist die Folge. Somit versiegt die Quelle, aus der die Groß-vermögenden ihren Reichtum schöpfen. Der Kapitalismus sägt sich sozusagen den Ast ab, auf dem er sitzt. Er kommt zu Fall.

Bis dahin kann es aber noch viele Jahrzehnte dauern. Denn die Gilde der längst schon global agierenden Milliardenabzocker ist gefinkelt und trickreich, und die Bevölkerung überaus duld-sam. Vielleicht wird schließlich sogar (nach Art der Betrügereien von Bernard Madoff) ein glo-bales Multimilliarden – Pyramidenspiel getrieben, um den Zusammenbruch hinauszuschieben. Dieser hätte dann jedoch ungeheuerliche Auswirkungen.

Aber soll denn das „einfache“ Volk noch so lange, vielleicht noch Generationen hindurch, die Einkommensschröpfung durch die Mächtigen der Politik und Wirtschaft und deren betrüge-rische Kapitalmanipulanten widerstandslos hinnehmen?

Aus der Bevormundungsumklammerung zur Selbstbestimmung

Warum sollen österreichweit Hunderttausende und europaweit viele Millionen fleißiger Bürger mit ihren Familien ein eher kärgliches Leben fristen, während sich die absahnenden, abgehobenen Oberschichtler in ihrem ergaunerten Reichtum wälzen? Dieser Missstand ist schnellstens zu beenden!! Dringlich nötig ist daher die Verwirklichung des Rechtsanspruchs „alle Macht dem Volke!“ Allerdings nicht einem Volk aus Parteianhängern, die untertänigst regelmäßig zu den Wahlurnen pilgern, sondern einem Volk, das den Mut aufbringt, seine Peiniger zu entthronen und sich von diesen die abgesahnten Milliarden zurückzuholen.

Deshalb muß der Aufruf ergehen, sich zusammenzuscharen, und zwar nicht nur zu Hun-derten, sondern zu Tausenden, ja zu Hunderttausenden und nicht eher locker zulassen, als bis das gefräßige Scheusal des Neokapitalismus niedergerungen ist und man die Sicherheit hat, dass es für alle Zeit unschädlich gemacht worden ist und sich nie wieder erhebt. Diese Sicher-stellung wird bekräftigt, wenn damit in einem Zuge gleichzeitig auch die Besachwalterung des Volkes durch das längst nicht mehr taugliche Parteiensystem abgeschüttelt und dieses durch echte Selbstbestimmung mittels direkter Demokratie ersetzt wird. Und man wird sehen, dass sich all die Mühen und Anstrengungen, die der dazu erforderliche Einsatz abverlangt, gelohnt haben werden, weil dadurch sowohl noch für uns als auch für kommende Generationen das Tor zu einem besseren und glücklicheren Leben in einer gerechteren Gesellschaft offen stehen wird.

Alles andere als ein Volksaufstand würde die derzeitigen Politiker lediglich zu beschwich-tigenden Maßnahmen veranlassen. Außerdem sind Regierungen verzichtbar, die immer erst dann (nach meist schon eingetretenem Schaden) reagieren, nachdem sie von der Bevölkerung auf ihre Fehler hingewiesen werden. Nur wenn es gelingt, die Art der gegenwärtigen Politik mit ihrer Bevormundungspraktik zu beenden, kann die für das Wohlergehen der Bevölkerung unbedingt und ehestmöglich erforderliche Veränderung erfolgreich durchgesetzt und dauerhaft gesichert werden.

Um den Volkszorn zu besänftigen und (längst fällige) Revolten zu verhindern, sind die ge-genwärtig (noch) Regierenden mithilfe etlicher, von ihnen abhängigen Medien fortwährend bemüht, mit Scheinstatistiken und sonstigen getricksten Jubelmeldungen (wie „Arbeits-marktverbesserung, Zeichen des Aufschwungs, Rekordumsätze im Handel“ u.s.f.) die tatsäch-lich bestehende triste Situation herunterzuspielen, die horrenden Einkommensunterschiede stillzuschweigen, vom verschuldungsbedingten drohenden Staatsbankrott abzulenken und der Bevölkerung Hoffnung auf baldige Besserung vorzugaukeln, und alle gegenteiligen Behauptungen als Schwarzmalerei hinzustellen.

Eine Bevölkerung, die schlafend und blindlings ihren Politikern hinsichtlich deren dauernden (leeren) Versprechungen und Vertröstungen auf eine heile Zukunft vertraut, wird eine solche kaum jemals erleben. Das Geschehen im Heute und Morgen ist den Lebenden wichtiger als das Hoffen auf ein besseres Übermorgen! Denn bis dahin sind wir und selbst unsere Kindeskinder längst alle gestorben. Anstatt ihrer ständigen Täuschungstaktik sollten die Herrschenden ihre Wähler lieber gleich auf paradiesische Zustände in einem verheißungsvollen Jenseits verwei-sen, so wie es Religionen ihren Anhängern prophezeien.

Die Vereinigung „Bürgernahe Volksvertretung Österreichs“ hat es sich zur Aufgabe gestellt, die Bevölkerung diesbezüglich hellhörig zu machen und sie aus ihrem bisher allzu duldsamen, ja nahezu lethargischen Verhalten wachzurütteln.

Daher nochmals unser Aufruf:

Kämpft für Euer Glück!

Wir kämpfen für Euch!

Mehr Vernunft in die Politik!

Mehr Hirn in die Regierung!

Deshalb haben wir die symbolisierte Gehirnzelle - in Form eines innen abgerundeten Sechszacksternes - zu unserem Markenzeichen auserkoren.